MDEPARTMENT × OSTWÜRTTEMBERG
Softwareentwicklung im Ostalbkreis
Ostalbkreis
Optik in Oberkochen, Lenkungstechnik in Schwäbisch Gmünd, Präzisionswerkzeuge in Aalen und Batterien in Ellwangen: Der Ostalbkreis verteilt seine technische Wertschöpfung ungewöhnlich gleichmäßig auf mehrere Städte und viele familiengeführte Betriebe. Daraus entsteht ein digitaler Bedarf, der Maßwerk verlangt: Messreihen aus Prüfständen wollen versionsfest archiviert werden, Prüfmittel- und Kalibrierfristen an Werkzeugen brauchen ein sauberes Fristenwerk, in Papier- und Verpackungsherstellung müssen Fahr- und Prüfaufträge zwischen Schichten übergeben werden. Rund um die Gewerbelagen in Essingen, Heubach und Bopfingen arbeiten Zulieferer mit engen Toleranzen, für die Standardpakete zu grob sind. Wir entwickeln aus dem Rhein-Main-Gebiet für Auftraggeber im Ostalbkreis Fachanwendungen, Web-Apps und interne Portale, die an bestehende PDM-, MES- oder ERP-Systeme andocken, und ersetzen Excel-Ketten dort, wo Prüf- oder Fertigungsdaten zwischen Abteilungen hängen.













Der Ostalbkreis erwirtschaftete 2022 rund 16,6 Mrd. Euro und liegt mit knapp 52.800 Euro je Einwohner deutlich über dem Durchschnitt der baden-württembergischen Landkreise. Das Schwergewicht bildet die Optik- und Photonikbranche um die Zeiss-Konzernzentrale in Oberkochen, ergänzt durch Präzisionswerkzeuge von MAPAL in Aalen und die Lenkungstechnik von Bosch in Schwäbisch Gmünd. Anders als viele Industriekreise verteilt sich diese Wertschöpfung auf drei etwa gleich gewichtige Große Kreisstädte statt auf ein einzelnes Zentrum. Papierherstellung, Gießereitechnik und Batteriefertigung in Ellwangen runden ein Profil ab, das stark auf exportierende Technikfertigung setzt.
Prägende Kreis-Branchen
- Optik, Photonik und Präzisionstechnik
- Werkzeug- und Maschinenbau
- Automobilzulieferung und Lenkungstechnik
- Metallverarbeitung und Gießereitechnik
- Papier- und Verpackungsindustrie
Wirtschaftsstandorte im Kreis
- Aalen
- Schwäbisch Gmünd
- Ellwangen
- Oberkochen
- Bopfingen
- Heubach
- Essingen
Unternehmen mit Sitz im Ostalbkreis
- Carl Zeiss AG (Oberkochen, Konzernzentrale)
- Robert Bosch Automotive Steering GmbH (Schwäbisch Gmünd, Hauptsitz)
- MAPAL Dr. Kress KG (Aalen, Konzernzentrale)
- Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG (Aalen-Neukochen, Stammsitz)
- VARTA AG (Ellwangen, Konzernsitz)
- SHW AG (Aalen, Hauptsitz)
- Weleda AG, Zweigniederlassung Deutschland (Schwäbisch Gmünd)
Was kostet Individualsoftware für Unternehmen im Ostalbkreis?
15.000 – 250.000 €
Orientierung, abhängig von Umfang und Schnittstellen. Der genaue Rahmen hängt vom Anwendungsfall, den Schnittstellen und der Rechtelogik ab. Wir schneiden Vorhaben in abrechenbare Releases — so wird der Einstieg planbar. Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben im Ostalbkreis.
Häufige Fragen — Softwareentwicklung im Ostalbkreis
Mit welchen Kosten sollten wir für ein Vorhaben rechnen?
Realistisch bewegen sich Vorhaben zwischen 15.000 und 250.000 Euro. Am unteren Ende steht ein umrissenes Werkzeug für ein Team, etwa eine Prüfmittelverwaltung in einem Werkzeugbauer im Ostalbkreis oder eine Messreihenablage in einem Optikbetrieb. Sobald Rollen, Historie und Schnittstellen zu PDM-, MES- oder ERP-Systemen dazukommen, wie sie in Fertigung, Automobilzulieferung und Batteriebau üblich sind, liegen Projekte häufig zwischen 60.000 und 150.000 Euro. Plattformen, die mehrere Werke oder ganze Prüfstrecken tragen, erreichen 250.000 Euro und mehr. Abgerechnet wird in Releases; jede Stufe ist für sich einsatzfähig, und Sie entscheiden nach jeder neu, wie weit Sie gehen wollen.
Was für Softwarearten entwickeln Sie für Betriebe im Ostalbkreis?
Fünf Muster sind besonders häufig. Erstens Mess- und Prüfdatenwerkzeuge in Optik- und Präzisionstechnik, in denen Bauteil, Prüfrezept und Messreihe zu einem versionierten Datensatz zusammenwachsen. Zweitens Prüfmittel- und Kalibrierverwaltungen im Werkzeugbau, mit Fristen, Standorten und automatisch erzeugten Protokollen. Drittens Auftrags- und Freigabestrecken für Automobilzulieferer, in denen Konstruktion, Erstmuster und Serienfreigabe zusammenlaufen. Viertens Fahr- und Produktionsauftragswerkzeuge in Papier- und Verpackungsherstellung, mit Schichtübergabe und Historie. Fünftens Vorgangsstrecken in Naturwarenbetrieben, in denen Charge und Prüfschritt an einem Datensatz hängen. Dazu kommen interne Portale und Assistenzfunktionen, die Norm- und Regelwerke durchsuchbar machen.
Wie viel Zeit veranschlagen Sie bis zum produktiven Betrieb?
Ein klar umrissenes Werkzeug ist üblicherweise nach acht bis zwölf Wochen im Einsatz. Fachanwendungen mit Rollenmodell, Historie und Anbindung an bestehende PDM-, MES- oder ERP-Systeme brauchen mehrere Monate, in denen wir in Stufen liefern statt in einem großen Endtermin. Zuerst geht der Teil des Ablaufs live, der den größten Anteil Handarbeit ablöst, danach folgen weitere Ausbauten. Rückmeldungen aus dem echten Betrieb sind für Fachanwendungen besonders wertvoll, aber nur, wenn sie noch bezahlbar eingearbeitet werden können. Das ist früh der Fall und deutlich schwieriger, wenn ein fester Rolloutstichtag alles zusammendrückt.
Können Sie ein gewachsenes Altsystem übernehmen und weiterentwickeln?
Häufig ja. Viele Betriebe im Ostalbkreis arbeiten mit über Jahre gewachsenen Access-, VBA- oder Alt-Web-Anwendungen, die im Prinzip laufen, aber nicht mehr wartbar sind. Wir übernehmen solche Systeme in einem geordneten Verfahren: Zuerst prüfen wir Datenmodell, Codebasis und Ablauf, dokumentieren, was tragfähig ist, und schneiden das, was Ihnen wirklich Nutzen bringt, in einen neuen Kern um. Der Betrieb läuft während des Umbaus weiter; parallel wachsen Teile in die neue Anwendung hinüber. Wo Ihr Team eigene Ideen und Sonderfälle in die Alt-Anwendung eingebaut hat, lesen wir diese als Fachwissen und übernehmen sie bewusst, statt sie zu übergehen.
Ein Prüfrezept in einer Optikfertigung stellt andere Fragen als eine Prüfmittelverwaltung im Werkzeugbau oder ein Fahrauftrag an einer Papiermaschine. Deshalb beginnt jedes Projekt mit Zuhören, nicht mit einem Angebotstext. Schildern Sie uns, welcher Vorgang in Ihrem Haus in Aalen, Schwäbisch Gmünd oder Ellwangen zu viel Handarbeit kostet, und wir schätzen ehrlich ein, wie ein tragfähiger erster Release aussieht.