MDEPARTMENT × MITTELDEUTSCHES CHEMIEDREIECK
Softwareentwicklung im Saalekreis
Saalekreis
Im mitteldeutschen Chemiedreieck zwischen Leuna, Schkopau und Merseburg entstehen Prozesse, die kein Standardpaket in seiner ganzen Breite abbildet: Batch- und Rezepturhistorien in der Petrochemie, Wartungs- und Kalibriernachweise für Anlagen der Buna- und Dow-Nachfolge, Chargenverfolgung in der Kunststoff- und Polymerproduktion. Ähnlich in Teutschenthal, wo Kaliförderung und Bergbaunachfolge eigene Prüfrhythmen mitbringen, und rund um Bad Dürrenberg, wo Ernährungs- und Logistikbetriebe Wareneingänge, Analysen und Frachtdaten verzahnen müssen. Vieles davon lebt heute in verteilten Tabellen und E-Mail-Verläufen. Wir entwickeln aus dem Rhein-Main-Gebiet für Auftraggeber im Saalekreis Fachanwendungen, Web-Apps und interne Portale, die diese Vorgänge in nachvollziehbare Werkzeuge übersetzen und dabei die bestehenden ERP-, MES- und Laborsysteme respektieren. Der Zuschnitt entsteht am Ablauf, nicht am Funktionskatalog.













Der Saalekreis ist das Herz des mitteldeutschen Chemiedreiecks und einer der wirtschaftsstärksten Landkreise Sachsen-Anhalts. Der Chemiepark Leuna zählt mit rund 100 Unternehmen (u. a. TotalEnergies-Raffinerie mit 12 Mio. Tonnen Jahreskapazität, Linde, DOMO Chemicals, Innospec) und etwa 9.000 Beschäftigten zu den größten integrierten Chemiestandorten Europas. In Schkopau betreibt die Buna-Werke-Nachfolge Dow Olefinverbund und Trinseo Kunststoffe (Polystyrol, ABS), in Teutschenthal produziert K+S Kali. Merseburg ist mit der Hochschule Merseburg Innovationstreiber für Chemie- und Werkstofftechnik. Der Sternflügel-Logistik-Standort Star Park bei Halle bindet die Region an die A9 (Berlin–München) an; auch A14 und A38 sowie der Flughafen Leipzig/Halle liegen unmittelbar am Kreisrand.
Prägende Kreis-Branchen
- Chemie und Petrochemie
- Kunststoff- und Spezialchemie
- Logistik
- Ernährungsindustrie
- Landwirtschaft (Schwarzerde)
- Weinbau (Saale-Unstrut)
- Bergbaunachfolge
Wirtschaftsstandorte im Kreis
- Merseburg
- Leuna
- Landsberg
- Bad Dürrenberg
- Teutschenthal
- Schkopau
Was kostet Individualsoftware für Unternehmen im Saalekreis?
15.000 – 250.000 €
Orientierung, abhängig von Umfang und Schnittstellen. Der genaue Rahmen hängt vom Anwendungsfall, den Schnittstellen und der Rechtelogik ab. Wir schneiden Vorhaben in abrechenbare Releases — so wird der Einstieg planbar. Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben im Saalekreis.
Häufige Fragen — Softwareentwicklung im Saalekreis
Welche Anwendungen entstehen typischerweise für Betriebe im Saalekreis?
Rund um den Chemiepark Leuna und die Kunststoffwerke Schkopau entstehen typischerweise Fachanwendungen für Batch- und Rezepturdokumentation, die Analyseergebnisse, Freigabestände und Chargen in einem Datensatz zusammenführen. Für Bergbau- und Kali-Nachfolgebetriebe rund um Teutschenthal bauen wir Prüfmittel- und Wartungsakten mit Fristenüberwachung. Ernährungs- und Getränkeverarbeiter in Bad Dürrenberg fragen nach Wareneingangs- und Lieferantenportalen, in denen Analysewerte und Zertifikate direkt an die Charge geheftet werden. Aus der Logistik am Star Park bei Landsberg kommen Anforderungen an Sendungs- und Retourenübersichten, die zwischen Warenwirtschaft, Frachtführer und Kunden vermitteln. Ergänzend entstehen interne Portale für Instandhaltung und Beschaffung sowie KI-Assistenten, die Sicherheitsdatenblätter und Prüfvorschriften durchsuchbar machen und auf Fundstellen verweisen.
In welchem Rahmen bewegen sich die Kosten für eine Individualentwicklung?
Der Rahmen für Individualsoftware liegt zwischen 15.000 und 250.000 Euro, der konkrete Aufwand hängt an Tiefe, Rollenzahl und Fremdsystemanbindung. Ein knapp geschnittenes Werkzeug für eine Fachabteilung, etwa ein digitales Prüfprotokoll für ein Kunststoffwerk in Schkopau oder eine Wartungsakte in einem Kalibetrieb, startet im niedrigen fünfstelligen Bereich. Sobald Auditfähigkeit, ein differenziertes Rechtemodell und Anschlüsse an ERP-, Labor- oder Wiegesysteme dazukommen, wie sie in der Petrochemie um Leuna Standard sind, bewegen sich Vorhaben typischerweise zwischen 60.000 und 150.000 Euro. Konzernweite Plattformen für mehrere Werke gehen in Richtung 250.000 Euro und darüber. Wir zerlegen den Umfang in abrechenbare Releases, damit Sie nach jedem Schritt entscheiden können, ob der Weg trägt.
Wie lange dauert die Umsetzung eines solchen Vorhabens?
Ein abgegrenztes Werkzeug — etwa eine Anwendung für die Erfassung von Wartungsrunden in einer Chemieanlage — ist in acht bis zwölf Wochen im Einsatz. Fachanwendungen mit Rollenmodell, mehreren Nutzergruppen und Schnittstellen zu bestehenden Labor-, MES- oder ERP-Systemen brauchen mehrere Monate, meist zwischen vier und neun. Wir arbeiten in Releases: Nach wenigen Wochen läuft die erste Version im echten Betrieb einer Pilotgruppe, weitere Funktionen kommen in abgegrenzten Schritten nach. So sehen Sie früh, wie sich der Ablauf verändert, und können nachsteuern. Auf einen einzelnen Stichtag, an dem alles gleichzeitig scharf geschaltet wird, verzichten wir bewusst — Anforderungen verschieben sich, sobald echte Chargen in der Anwendung geführt werden.
Wie binden Sie eine neue Anwendung an unser bestehendes ERP- oder Laborsystem an?
In Chemie- und Kunststoffbetrieben rund um Leuna und Schkopau treffen wir häufig auf SAP-, Aspen- oder branchenspezifische Laborinformationssysteme, die tief in Auftrag, Analytik und Produktion verankert sind. Solche Systeme wollen wir nicht ersetzen, sondern gezielt ergänzen. Wir sprechen mit REST- und SOAP-Schnittstellen, mit CSV- und OPC-Exporten aus Waagen, Spektrometern und Prozessleitsystemen, und binden bei Bedarf Middleware oder Datenbanksichten ein. Die eigene Fachanwendung übernimmt den Ausschnitt, für den das Führungssystem zu unbeweglich ist, und schreibt die verdichteten Werte zurück. Auf dieser Trennlinie fahren viele Häuser gut: Das ERP bleibt Datenbasis, das Laborsystem liefert Messwerte, und das eigene Werkzeug wird zum passenden Arbeitsplatz für Freigaben, Nachschau und Auswertung.
Ob Rezepturfreigabe in einer Spezialchemie, Prüflaufakte in einer Kunststoffanlage oder ein Bestellportal für einen Ernährungsverarbeiter im Umland von Merseburg: Der Nutzen ergibt sich aus der Passform, nicht aus der Menge der Funktionen. Beschreiben Sie uns den Vorgang, der bei Ihnen regelmäßig hängt. Wir kommen mit einem nüchternen Vorschlag zurück, wie ein erster Release aussehen könnte.