Softwareentwicklung in Greifswald
Softwareentwicklung in Greifswald: Greifswald ist mit rund 56.154 Einwohnern (Mecklenburg-Vorpommern) ein Standort, der von Universität, Universitätsmedizin und Hochschulforschung, Plasmaphysik und Fusionsforschung, Pharmazie und Arzneimittelvertrieb geprägt ist. Für Unternehmen in Greifswald entwickelt MDEPARTMENT Individualsoftware und Web-Applikationen mit lokalem Bezug — schnell, hochwertig und messbar.
Greifswald ist von Laboren, Kliniken und Werfthallen geprägt — und damit von Abläufen, die sich schwer in Standardsoftware pressen lassen. Universitätsmedizin, Plasmaforschung und Arzneimittelvertrieb erzeugen Probenketten mit Chargenbezug, Freigaben nach dem Vier-Augen-Prinzip, Messreihen aus langen Versuchsläufen und Dokumentation für Zulassungsverfahren. Im Technologiepark Greifswald mit dem Technologiezentrum Vorpommern und im BioTechnikum am MathNat-Campus entstehen Ausgründungen, die ihre Prozesse zunächst in Tabellen abbilden und so lange damit wachsen, bis die Tabelle selbst zum Risiko wird. Im Seehafen Greifswald-Ladebow und im Yacht- und Bootsbau stellt sich die gleiche Frage anders: Auftragsfortschritt, Material und Termine gehören in ein gemeinsames Bild. Für Auftraggeber hier entwickeln wir genau solche Fachanwendungen — webbasiert, mit klarem Rollenmodell und Schnittstellen zu dem, was bereits läuft.
Der Standort Greifswald in Zahlen
Die 1456 gegründete Universität Greifswald mit rund 10.000 Studierenden und etwa 6.000 Beschäftigten sowie die Universitätsmedizin Greifswald sind die größten Arbeitgeber der Stadt. Forschungsseitig kommen das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik mit dem Fusionsexperiment Wendelstein 7-X, das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie und das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems hinzu. In der Wirtschaft prägt die Cheplapharm Arzneimittel GmbH das Bild: Das in Greifswald ansässige Unternehmen erzielte 2024 mit 785 Beschäftigten einen Umsatz von 1,535 Milliarden Euro. Dazu kommen die Werft HanseYachts, der Elektronikfertiger ml&s manufacturing, logistics and services sowie der Seehafen Greifswald-Ladebow.
Prägende Branchen
- Universität, Universitätsmedizin und Hochschulforschung
- Plasmaphysik und Fusionsforschung
- Pharmazie und Arzneimittelvertrieb
- Biotechnologie und Laborausgründungen
- Tiergesundheits- und Infektionsforschung
- Yacht- und Bootsbau
- Elektronikfertigung und Netzzugangstechnik
- Seehafenumschlag und maritime Logistik
Wirtschafts- & Gewerbestandorte
- Technologiepark Greifswald mit dem Technologiezentrum Vorpommern
- BioTechnikum Greifswald am MathNat-Campus
- Stadtteil Industriegebiet (rund 635 Hektar)
- Seehafen Greifswald-Ladebow
- Klinik- und Forschungscampus der Universitätsmedizin Greifswald
- Insel Riems mit dem Friedrich-Loeffler-Institut
Quellen: Wikipedia: Greifswald (Einwohnerzahl, Universität, größte Arbeitgeber, Stadtteil Industriegebiet, Seehafen Ladebow) · Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (Bevölkerungsstand und Fortschreibung) · Universitäts- und Hansestadt Greifswald: Gewerbegebiete und Technologiepark · Universitäts- und Hansestadt Greifswald: Gründerzentren (Technologiezentrum Vorpommern, BioTechnikum, WITENO) · Wikipedia: Cheplapharm (Hauptsitz Greifswald, Umsatz und Beschäftigte 2024) · Wikipedia: Wendelstein 7-X (Stellarator am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Greifswald) · Wikipedia: Universitätsmedizin Greifswald (Betten, Beschäftigte, Trägerschaft)
Was kostet Individualsoftware in Greifswald?
15.000 – 250.000 €
Orientierung, abhängig von Umfang und Schnittstellen. Der genaue Rahmen hängt vom Anwendungsfall, den Schnittstellen und der Rechtelogik ab. Wir schneiden Vorhaben in abrechenbare Releases — so wird der Einstieg planbar. Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben in Greifswald.
Häufige Fragen — Softwareentwicklung in Greifswald
Welche Arten von Anwendungen entwickeln Sie für Greifswalder Einrichtungen und Betriebe?
Typisch sind vier Richtungen. Erstens Laborbegleitung: Probeneingang, Lagerort, Analyseergebnis und Freigabe in einer durchsuchbaren Akte statt in verteilten Dateien. Zweitens Chargen- und Vertriebsdokumentation im Arzneimittelumfeld, inklusive revisionssicherer Historie jeder Änderung. Drittens Planungswerkzeuge für den Klinik- und Forschungscampus, etwa für Geräte- und Raumbelegung oder für die Verwaltung von Studienteilnahmen. Viertens Auftragsakten in Werft und Elektronikfertigung, die Stückliste, Prüfschritt und Liefertermin zusammenführen. Dazu kommen Assistenten, die in umfangreichen Dokumentbeständen die passende Stelle finden, ohne dass jemand Ordnerstrukturen im Kopf haben muss.
Mit welchem Budget sollte man rechnen?
Das hängt vom Zuschnitt ab, lässt sich aber eingrenzen. Ein abgegrenztes Werkzeug für ein einzelnes Fachteam — etwa eine Probenverfolgung für eine Arbeitsgruppe — startet im niedrigen fünfstelligen Bereich. Sobald Rollen, Rechte, Protokollpflichten und Schnittstellen zu Labor- oder Warenwirtschaftssystemen hinzukommen, liegen Vorhaben meist zwischen 60.000 und 150.000 Euro. Plattformen, die mehrere Institute oder Standorte verbinden, erreichen 250.000 Euro und mehr. Als Rahmen nennen wir 15.000 bis 250.000 Euro. Abgerechnet wird nicht das Gesamtpaket im Voraus, sondern Release für Release: Sie sehen nach jedem Abschnitt, was entstanden ist, und entscheiden dann über den nächsten.
Wie schützen Sie Patienten-, Studien- und Forschungsdaten?
Sensible Daten bestimmen die Architektur, nicht umgekehrt. Wir klären früh, welche Felder wirklich personenbezogen sind, trennen sie von Auswertungsdaten und pseudonymisieren, wo die Fachlichkeit es zulässt. Zugriffe laufen über Rollen mit dokumentierter Begründung, Änderungen werden protokolliert, Löschfristen sind Teil der Fachlogik und nicht nachträglicher Handbetrieb. Der Betrieb ist auf Servern in Deutschland oder in Ihrem eigenen Rechenzentrum möglich; ein Verzeichnis der Verarbeitungen und ein Auftragsverarbeitungsvertrag gehören zum Projekt. Wenn Ihre Datenschutzbeauftragten früh mitlesen, erspart sich das Team die späte Diskussion kurz vor dem Rollout.
Wann können wir mit dem Ergebnis arbeiten?
Ein klar umrissenes Werkzeug ist in acht bis zwölf Wochen im Einsatz — vorausgesetzt, eine Person aus dem Fachbereich steht für Rückfragen bereit. Eine Fachanwendung mit mehreren Rollen, Freigabewegen und Anbindung an bestehende Systeme benötigt mehrere Monate. Wir liefern dabei nicht zum Stichtag alles auf einmal, sondern in Releases: Der erste Ausschnitt geht früh in echten Gebrauch, das Feedback daraus lenkt die weiteren Schritte. Das kostet einen kleinen Aufschlag an Abstimmung und erspart im Gegenzug den Fall, dass nach Monaten eine Anwendung übergeben wird, die am Alltag vorbeigebaut ist.
Auch die Infektions- und Tiergesundheitsforschung auf der Insel Riems, die Elektronikfertigung und Netzzugangstechnik oder eine Verwaltung, die Anträge und Mittel nachvollziehbar dokumentieren muss, arbeiten mit Prozessen, die eigene Werkzeuge verdienen. Erzählen Sie uns, woran es hakt. Im Gespräch klären wir, welcher Ausschnitt sich zuerst lohnt und wie ein erstes nutzbares Release aussehen könnte.