MDEPARTMENT × NIEDERBAYERN / HALLERTAU
Softwareentwicklung im Landkreis Kelheim
Landkreis Kelheim
Zwischen Regensburg, Ingolstadt und München sitzt der Landkreis Kelheim an einer der dichtesten Industriegeraden Bayerns, und dieser Zuschnitt spiegelt sich in seinen Betrieben. Kelheim Fibres im Norden der Kreisstadt fertigt Viskose-Spezialfasern, deren Rezepturen und Chargenläufe hohen Dokumentationsanforderungen unterliegen. In Mainburg baut Wolf Heiz- und Klimatechnik in mehreren Werken, und die Bayernoil-Raffinerie im Umfeld von Neustadt bringt Anlagen- und Wartungsdaten mit, die weder Standard-ERP noch klassische MES vollständig abbilden. Dazu kommt die Hallertau als weltweites Hopfenanbaugebiet, in der Erntewege, Trocknerchargen und Vertragslandwirte über die Saison koordiniert werden müssen. Wir entwickeln aus dem Rhein-Main-Gebiet für Auftraggeber im Landkreis Kelheim Fachanwendungen, KI-Assistenten und interne Portale, die genau dort ansetzen, wo Excel-Ordner und Zusatzmakros an ihre Grenzen stoßen.













Der Landkreis Kelheim liegt zwischen den Wachstumszentren Regensburg, Ingolstadt und München und hat zwischen 1988 und 2018 um rund 34 Prozent an Bevölkerung gewonnen — der höchste Wert unter Bayerns Landkreisen. Kelheim selbst ist Sitz der Kelheim Fibres, eines der weltweit führenden Werke für Viskose-Spezialfasern, sowie der Klosterbrauerei Weltenburg. In Neustadt a.d.Donau produziert die Bayernoil-Raffinerie (Standort Vohburg/Neustadt) als eine der wichtigsten Raffinerien Süddeutschlands. Mainburg ist mit Wolf GmbH (Heiz- und Klimatechnik) einer der größten Industriearbeitgeber der Region. Die Hallertau ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt und Rohstoffbasis für die deutsche Brauwirtschaft. Über A9, A93 und die Donau als Wasserstraße ist die Region logistisch bestens angeschlossen.
Prägende Kreis-Branchen
- Chemie und Spezialfasern
- Automotive-Zulieferer
- Ernährungsindustrie
- Hopfenanbau (Hallertau)
- Maschinenbau
- Brauerei
- Logistik
Wirtschaftsstandorte im Kreis
- Kelheim
- Mainburg
- Abensberg
- Neustadt a.d.Donau
- Bad Abbach
Was kostet Individualsoftware für Unternehmen im Landkreis Kelheim?
15.000 – 250.000 €
Orientierung, abhängig von Umfang und Schnittstellen. Der genaue Rahmen hängt vom Anwendungsfall, den Schnittstellen und der Rechtelogik ab. Wir schneiden Vorhaben in abrechenbare Releases — so wird der Einstieg planbar. Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben im Landkreis Kelheim.
Häufige Fragen — Softwareentwicklung im Landkreis Kelheim
Welche Investition sollten wir für eine eigene Anwendung veranschlagen?
Die Bandbreite reicht von 15.000 bis 250.000 Euro und darüber. Am unteren Ende stehen fokussierte Werkzeuge, etwa eine App für die Wareneingangserfassung in einem Braukeller oder ein digitales Prüfprotokoll in einem Zuliefererwerk, die etwas oberhalb der 15.000-Euro-Grenze starten. Sobald ein Rollenmodell, mehrere Werke oder eine Anbindung an ein bestehendes ERP und Laborsystem hinzukommen, wie es in der Spezialchemie und in der Raffinerieumgebung üblich ist, liegen Vorhaben typischerweise zwischen 60.000 und 150.000 Euro. Konzern- oder verbundweite Plattformen mit mehreren Fachbereichen erreichen die 250.000-Euro-Marke. Wir schneiden den Umfang in abrechenbare Meilensteine, damit Sie nach jeder Etappe entscheiden können, ob und in welche Richtung es weitergeht.
Welche Anwendungen bauen Sie typischerweise für Betriebe im Kreis?
Ein Großteil sind Fachanwendungen, die eine klar umrissene Aufgabe abbilden. In der Spezialfaser- und Kunststoffwelt rund um Kelheim entstehen Werkzeuge für Rezepturhistorie, Freigabeketten und die Verwaltung von Prüfmustern. Für Heiz- und Klimatechnikhersteller in Mainburg bauen wir Konfiguratoren und Prüfstandprotokolle, die Bauteilstämme mitziehen. Im Umfeld von Anlagen- und Wartungsdienstleistern rund um Neustadt entstehen digitale Serviceberichte mit Ersatzteilverwaltung. Für die Hopfen- und Brauwirtschaft in der Hallertau fragen Erzeugergenossenschaften und Handelsstufen nach Vertragslandwirt- und Trocknerportalen. Ergänzend bauen wir KI-Assistenten, die technische Handbücher, Sicherheitsdatenblätter und Prüfvorschriften durchsuchbar halten, ohne dass Mitarbeitende ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen.
Wie viel Zeit sollten wir zwischen Auftrag und produktivem Einsatz einplanen?
Ein abgegrenztes Werkzeug – etwa eine Anwendung für die Trocknerauslastung im Hopfenanbau oder ein Prüfblatt in der Konfektion – ist in acht bis zwölf Wochen im echten Betrieb. Fachanwendungen mit mehreren Rollen, Standorten und Schnittstellen zu bestehenden ERP-, LIMS- oder MES-Systemen brauchen mehrere Monate, meist vier bis neun. Wir liefern in Releases: Nach wenigen Wochen läuft die erste Version bei einer Pilotgruppe, danach folgen weitere Funktionen und Anbindungen in überschaubaren Etappen. Sie sehen früh, ob der eingeschlagene Weg trägt, und können nachjustieren. Einen einzigen Stichtag, an dem alles gleichzeitig scharf geschaltet wird, planen wir bewusst nicht ein.
Wie binden Sie eine eigene Anwendung an unser bestehendes ERP-System an?
In den Betrieben rund um Kelheim, Mainburg und Neustadt treffen wir häufig auf SAP-, Microsoft-Dynamics- oder Infor-Systeme, die tief in Auftrag, Beschaffung und Produktion verankert sind. Solche Systeme wollen wir nicht ersetzen, sondern ergänzen. Wir sprechen mit vorhandenen REST-, SOAP- und OData-Schnittstellen, mit CSV-, IDoc- oder EDI-Exporten aus Waagen, Steuerungen und Laborgeräten, und binden bei Bedarf Middleware oder gespiegelte Datenbanksichten ein. Die Fachanwendung übernimmt genau den Ausschnitt, für den das ERP zu unbeweglich ist, und liefert die verdichteten Daten zurück. Diese Trennlinie trägt in vielen Häusern gut: Das ERP bleibt Datenbasis, die eigene Anwendung liefert den passenden Arbeitsplatz.
Ob eine Chargenerfassung in der Faserproduktion, ein Anlagenlogbuch für einen Wartungsdienstleister im Raffinerieumfeld oder ein Vertragslandwirt-Portal für eine Hopfengenossenschaft: Der Nutzen entsteht am konkreten Ablauf, nicht am Feature-Katalog. Schildern Sie uns die Stelle, an der Ihr Haus gerade Zeit verliert. Im Gespräch prüfen wir, welcher Ausschnitt sich als erster Release rechnet.