MDEPARTMENT × MITTELHESSEN
Softwareentwicklung im Lahn-Dill-Kreis
Lahn-Dill-Kreis
Wenige Regionen Hessens tragen ihre industrielle Prägung so deutlich wie der Lahn-Dill-Kreis. Wetzlar steht seit über 150 Jahren für Optik und Feinmechanik, im Dilltal bilden Rittal in Herborn, Cloos und Hailo in Haiger sowie die Isabellenhütte in Dillenburg eine dichte Schaltschrank-, Schweiß- und Widerstandstechnik ab; in Aßlar entwickelt Pfeiffer Vacuum Hochvakuumpumpen. Software fällt hier an schwer standardisierbaren Punkten an — Prüfstands-Datenanalyse in der Kameraentwicklung, Rezept- und Prozessdaten in Schaltschrank-Serienfertigung, Anlagenüberwachung im Vakuumbetrieb, Qualitätsdaten aus einer Gießerei. MDEPARTMENT ist ein Studio aus dem Rhein-Main-Gebiet und entwickelt solche Fachanwendungen für Auftraggeberinnen und Auftraggeber in Wetzlar, Herborn, Haiger, Dillenburg, Aßlar oder Solms — mit klaren Schnittstellen zu SAP, PLM oder Maschinensteuerungen.













Der Lahn-Dill-Kreis erwirtschaftete 2022 rund 10,1 Mrd. Euro, was etwa 40.300 Euro je Einwohner entspricht. Sein Markenzeichen ist der Optikstandort Wetzlar, an dem Leica Camera und Leica Microsystems eine über 150-jährige feinmechanische Tradition fortführen. Nördlich davon, im Dilltal, bilden Rittal in Herborn, Cloos und Hailo in Haiger sowie die Isabellenhütte in Dillenburg einen zweiten industriellen Schwerpunkt aus Schaltschrank-, Schweiß- und Widerstandstechnik. Mit Bosch Home Comfort in Wetzlar und Pfeiffer Vacuum in Aßlar kommen Gebäude- und Vakuumtechnik hinzu, sodass der Kreis trotz mittlerer Pro-Kopf-Werte eine ungewöhnlich hohe Zahl technologisch führender Betriebe beherbergt.
Prägende Kreis-Branchen
- Optik, Feinmechanik und Photonik
- Schaltschrank- und Steuerungstechnik
- Metallverarbeitung und Gießereitechnik
- Heizungs-, Klima- und Gebäudetechnik
- Vakuum- und Messtechnik
- Automobilzulieferung
Wirtschaftsstandorte im Kreis
- Wetzlar
- Dillenburg
- Herborn
- Haiger
- Aßlar
- Solms
- Braunfels
Unternehmen mit Sitz im Lahn-Dill-Kreis
- Rittal GmbH & Co. KG (Herborn, Friedhelm Loh Group)
- Bosch Home Comfort Group / Marke Buderus (Wetzlar, Konzernsitz)
- Leica Camera AG (Wetzlar, Konzernzentrale)
- Leica Microsystems GmbH (Wetzlar)
- Pfeiffer Vacuum Technology AG (Aßlar, Konzernzentrale)
- Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KG (Dillenburg)
- Carl Cloos Schweißtechnik GmbH (Haiger)
- Hailo-Werk Rudolf Loh GmbH & Co. KG (Haiger)
Was kostet Individualsoftware für Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis?
15.000 – 250.000 €
Orientierung, abhängig von Umfang und Schnittstellen. Der genaue Rahmen hängt vom Anwendungsfall, den Schnittstellen und der Rechtelogik ab. Wir schneiden Vorhaben in abrechenbare Releases — so wird der Einstieg planbar. Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben im Lahn-Dill-Kreis.
Häufige Fragen — Softwareentwicklung im Lahn-Dill-Kreis
Welche Softwarearten entstehen typischerweise für Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis?
Die Beispiele folgen den Leitbranchen. Für die Optikwelt in Wetzlar bauen wir Werkzeuge für Prüfmessungen, Bildanalysen und Kalibrierungshistorie, für Feinmechanik-Zulieferer Prüfprotokoll-Anwendungen und Werkerinformationssysteme. Rund um Schaltschrank- und Schweißtechnik im Dilltal entstehen häufig Konfiguratoren mit Regelwerken, Fertigungs- und Ausschussdatenwerkzeuge sowie Servicedatenbanken. Für die Vakuum- und Messtechnik in Aßlar liegen Fernüberwachung von Anlagen, Wartungsplanung und Ersatzteilportale nahe. In der Gießerei- und Metallverarbeitung sind es Prozessdatenerfassung und Legierungs-Tracking. Ergänzend bauen wir KI-Assistenten, die technische Datenblätter, Servicewissen oder Konstruktionsakten durchsuchen und Ihren Ingenieurinnen und Ingenieuren gezielte Antworten geben.
Wie viel kostet uns eine solche Individualentwicklung?
Die realistische Bandbreite für den Lahn-Dill-Kreis liegt zwischen 15.000 Euro für ein sehr klar zugeschnittenes Werkzeug und 250.000 Euro für eine breit ausgebaute Fachplattform. Ein kleines internes Tool — beispielsweise eine Prüfstandsauswertung im Bereich Feinmechanik oder ein Ersatzteilbestell-Formular für ein Serviceteam — liegt am unteren Rand. Eine Fachanwendung mit Rollenlogik, Anbindung an SAP oder ein PLM und Nutzung an mehreren Standorten kalkulieren wir üblicherweise zwischen 60.000 und 150.000 Euro. Ein größeres Portal, das mehrere Fachbereiche und externe Servicepartner mit einbezieht, kann in die Nähe von 250.000 Euro rutschen. Wir zerlegen das Budget in Releases, damit Sie zwischendurch neu entscheiden können.
Können Sie ein bestehendes Altsystem übernehmen und weiterentwickeln?
Ja, das ist ein häufiger Anlass für uns. In den älteren Industrieunternehmen im Lahn-Dill-Kreis liegen typischerweise Anwendungen, die vor zehn oder fünfzehn Jahren als Excel- oder Access-Lösung begonnen und danach weiter ausgebaut wurden. Wir sichten den Bestand zusammen mit Ihrem internen Verantwortlichen, dokumentieren die Kernprozesse und schlagen einen Weg vor: entweder gezielte Ablösung einzelner Module durch eine neue Web-Anwendung oder eine Weiternutzung der alten Datenbank mit neuer Oberfläche. Ihre Historie geht dabei nicht verloren — wir migrieren die Daten fachlich begleitet, statt in einem einzigen Umschaltmoment. Wichtig ist uns, dass die Fachabteilung während der Ablösung arbeitsfähig bleibt.
Wie viel Zeit sollten wir für ein Projekt einkalkulieren?
Für ein abgegrenztes internes Werkzeug — etwa eine Prüfmessungs-Auswertung oder einen einfachen Anlagenmonitor — kommen wir mit acht bis zwölf Wochen bis zum ersten Einsatz aus. Eine Fachanwendung mit Rollenmodell, Anbindung an PLM, SAP oder eine Maschinensteuerung und Beteiligung mehrerer Werke im Dilltal spannt sich üblicherweise über mehrere Monate, verteilt auf drei bis vier Releases. Jede Auslieferung ist für sich benutzbar; Ihre Konstrukteurinnen und Servicetechniker geben Rückmeldung, bevor die Anwendung ausgerollt wird. Wir vermeiden einen einzigen großen Endtermin, weil sich sonst Fehler und Anpassungen bündeln und die Einführung länger blockieren.
Wenn bei Ihnen ein Vorhaben ansteht — ob eine Auswertung für Objektiv-Prüfmessungen, ein interner Konfigurator für Schaltschränke oder ein Serviceportal für Vakuumpumpen — freuen wir uns über einen ersten Kontakt. Am Anfang steht keine Präsentation, sondern ein Gespräch über den Prozess, den die Software später tragen soll, und über eine sinnvolle erste Ausbaustufe.