MDEPARTMENT × KÖLN-UMLAND / RHEINISCHES REVIER
Softwareentwicklung im Rhein-Erft-Kreis
Rhein-Erft-Kreis
Petrochemie in Wesseling, das Chemieareal in Hürth mit mehreren produzierenden Unternehmen, Braunkohle im Norden und ein Großhandelssitz in Frechen: Der Rhein-Erft-Kreis ist wirtschaftlich schwer beladen und mitten im Strukturwandel. Anlagenbetriebsdaten, Prüf- und Genehmigungsstrecken, aber auch neue Aufgaben rund um Rekultivierung, alternative Energien und Umnutzung erzeugen einen Bedarf an Software, den Standardpakete kaum abdecken. In den Gewerbestandorten in Kerpen, Bergheim und Brühl arbeiten Zulieferer und Logistikbetriebe, deren Aufträge sich in tarif- und branchenspezifische Strecken einpassen müssen. Wir entwickeln aus dem Rhein-Main-Gebiet für Auftraggeber im Rhein-Erft-Kreis Fachanwendungen, interne Portale und Web-Apps, die an bestehende Leitsysteme, LIMS- und ERP-Umgebungen andocken. Excel-Ketten in Genehmigungs- oder Instandhaltungsdokumenten ersetzen wir durch Werkzeuge mit Rollen, Historie und Nachweisen.













Der Rhein-Erft-Kreis ist der fünftgrößte Kreis Nordrhein-Westfalens nach Einwohnern und wirtschaftlich stark durch Chemie, Energie und Braunkohle geprägt. Im Süden liegen mit dem Shell Energy and Chemicals Park Rheinland in Wesseling und dem Chemiepark Knapsack in Hürth (LyondellBasell, Vestolit u.a.) zwei der größten petrochemischen Standorte Deutschlands. Im Norden bestimmt RWE Power mit dem Tagebau Hambach und angrenzenden Braunkohlekraftwerken bis heute das Landschafts- und Wirtschaftsbild, wobei der laufende Kohleausstieg einen tiefgreifenden Strukturwandel im Rheinischen Revier auslöst. Der Sitz des Großhändlers Lekkerland SE in Frechen ergänzt das industrielle Profil um einen bedeutenden Handelsstandort.
Prägende Kreis-Branchen
- Chemie und Petrochemie
- Energiewirtschaft und Braunkohle-Konversion
- Handel und Logistik
Wirtschaftsstandorte im Kreis
- Wesseling
- Hürth
- Bergheim
- Kerpen
- Frechen
- Brühl
Unternehmen mit Sitz im Rhein-Erft-Kreis
- Shell Energy and Chemicals Park Rheinland (Wesseling)
- Chemiepark Knapsack mit LyondellBasell und Vestolit (Hürth)
- RWE Power – Tagebau Hambach und Kraftwerksstandorte (Rhein-Erft-Kreis)
- Lekkerland SE (Frechen)
Was kostet Individualsoftware für Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis?
15.000 – 250.000 €
Orientierung, abhängig von Umfang und Schnittstellen. Der genaue Rahmen hängt vom Anwendungsfall, den Schnittstellen und der Rechtelogik ab. Wir schneiden Vorhaben in abrechenbare Releases — so wird der Einstieg planbar. Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben im Rhein-Erft-Kreis.
Häufige Fragen — Softwareentwicklung im Rhein-Erft-Kreis
In welchem finanziellen Rahmen bewegen sich solche Vorhaben?
Realistisch zwischen 15.000 und 250.000 Euro. Ein umrissenes Werkzeug, etwa ein Prüf- oder Freigabewerkzeug für einen Anlagenbereich in einem Chemiestandort oder eine Fahrzeug- und Abfalldisposition für einen Logistikbetrieb, startet im niedrigen fünfstelligen Bereich. Sobald Rollen, Historie und Schnittstellen zu Prozessleit-, Labor- oder ERP-Systemen hinzukommen, wie sie in petrochemischen Standorten und in der Energiewirtschaft üblich sind, landen Projekte häufig zwischen 60.000 und 150.000 Euro. Plattformen, die mehrere Anlagen oder Standorte tragen, erreichen 250.000 Euro und mehr. Abgerechnet wird in Releases; jede Ausbaustufe ist einsatzfähig und Sie entscheiden nach jeder Stufe neu über den weiteren Weg.
Was für Anwendungen entwickeln Sie für den Kreis?
Vier Muster kommen im Rhein-Erft-Kreis besonders oft vor. Erstens Prüf- und Freigabewerkzeuge für petrochemische Standorte, in denen Betriebshandbuch, Abweichung und Genehmigung an einem Datensatz hängen. Zweitens Instandhaltungs- und Störungssysteme für Anlagen und Tagebaubetrieb, mit Fristen, Erledigungen und lückenloser Historie. Drittens Vertrags- und Rekultivierungsakten im Umfeld der Braunkohleumnutzung, in denen Flächen, Auflagen und Fördermittel an einer Stelle laufen. Viertens Auftrags-, Kundenportal- und Logistikwerkzeuge für Groß- und Fachhandel, mit Bestell-, Liefer- und Reklamationsstrecke. Ergänzend entstehen interne Portale für Beschaffung und Genehmigungen sowie Assistenzsysteme, die umfangreiche Regelwerke und Sicherheitsdatenblätter durchsuchbar machen.
Wie lange dauert es, bis eine solche Anwendung produktiv läuft?
Ein eng gefasstes Werkzeug ist üblicherweise nach acht bis zwölf Wochen im Einsatz, wenn auf Ihrer Seite eine Ansprechperson mit Detailwissen und Entscheidungsspielraum bereitsteht. Für Fachanwendungen mit Rollenmodell, Historisierung und Schnittstellen zu Leit- oder ERP-Systemen planen wir mehrere Monate ein, mit Zwischenständen, die Sie regelmäßig ansehen und bedienen können. Wir vermeiden bewusst den einen großen Rollout am Ende, an dem alles zugleich funktionieren muss. Stattdessen geht ein erster nutzbarer Ausschnitt früh live und wächst dann Release für Release. Gerade in regulierten Bereichen verteilt sich damit auch der Aufwand für Validierung und Schulung.
Wie geht es nach dem Launch weiter? Betrieb, Wartung und Sicherheit?
Wir übergeben eine Anwendung nicht in ein Vakuum. Nach dem ersten produktiven Release begleiten wir Betrieb, Fehlerbehebung und Weiterentwicklung in einem festen Rahmen, den wir vorher schriftlich vereinbaren. Dazu gehören Aktualisierungen der Bibliotheken, Sicherheits-Patches, Monitoring, Backups sowie regelmäßige Wiederherstellungstests, die dokumentiert werden. Für sicherheitskritische Umgebungen in Chemie oder Energiewirtschaft klären wir zusätzlich, welche Log- und Alarmpfade nach Ihren Vorgaben angebunden werden. Sie entscheiden, ob Sie den Betrieb selbst übernehmen wollen, ob wir ihn führen oder ob ein Ihrem Haus vertrauter Betreiber einsteigt. In allen Varianten bleibt der Quellcode bei Ihnen, mit dokumentierten Übergabeständen.
Eine Störungserfassung in einer chemischen Anlage stellt andere Fragen als eine Betriebstagebuchführung im Tagebau oder eine Auftragsdisposition in einem Großhandelssitz. Wir schauen uns beides ohne Vorlage an. Beschreiben Sie uns, wo Sie zwischen Wesseling, Hürth und Frechen die meiste Handarbeit verlieren, und wir schätzen im Gespräch ehrlich ein, wie ein tragfähiger erster Ausbauschritt aussieht.