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Softwareentwicklung in Landshut

Kurz beantwortet

Softwareentwicklung in Landshut: Landshut ist mit rund 71.922 Einwohnern (Bayern) ein Standort, der von Leichtmetallguss und Automobilkomponenten, Elektromotoren- und Ventilatorenbau, Elektronik- und Glas-Metall-Verbindungstechnik geprägt ist. Für Unternehmen in Landshut entwickelt MDEPARTMENT Individualsoftware und Web-Applikationen mit lokalem Bezug — schnell, hochwertig und messbar.

Landshut verbindet schwere Fertigung mit einem ausgeprägten Verwaltungsapparat. Im Stadtteil Industriegebiet betreibt die BMW Group ihr größtes Komponentenwerk, dessen Leichtmetallgießerei unter anderem Gehäuse für Elektroantriebe liefert; ebm-papst baut Elektromotoren und Ventilatoren, Schott arbeitet an Glas-Metall-Verbindungstechnik, Brandt stellt Backwaren her, E.ON betreibt Netz- und Energiedienstleistungen. Gleichzeitig sitzen mit der Regierung von Niederbayern, der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd sowie Land- und Amtsgericht große Verwaltungen in der Stadt, und im Gewerbegebiet Münchnerau reihen sich mittelständische Betriebe. Guss- und Prüfdaten auf der einen, Akten- und Antragswege auf der anderen Seite: Beides verlangt nachvollziehbare Abläufe, die Standardsoftware nur teilweise trifft. Wir entwickeln für Landshuter Organisationen Anwendungen, die diese Nachvollziehbarkeit herstellen.

Der Standort Landshut in Zahlen

Landshut kam 2016 auf ein Bruttoinlandsprodukt von 3,853 Milliarden Euro beziehungsweise 55.345 Euro je Einwohner und lag damit deutlich über dem bayerischen Durchschnitt. Das BMW Group Werk Landshut ist das größte Komponentenwerk des Konzerns; seine Leichtmetallgießerei fertigte 2025 rund 3,1 Millionen Gussteile mit knapp 71.000 Tonnen Gesamtgewicht und liefert unter anderem Gehäuse für Elektroantriebe. Weitere große Arbeitgeber sind ebm-papst mit etwa 1.000 Beschäftigten, Schott und Brandt Zwieback-Schokoladen mit jeweils knapp 600 sowie E.ON mit über 1.250 Angestellten. Als Sitz der Regierung von Niederbayern, der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd sowie von Land- und Amtsgericht ist die Stadt zugleich ein gewichtiger Verwaltungsstandort.

Prägende Branchen

  • Leichtmetallguss und Automobilkomponenten
  • Elektromotoren- und Ventilatorenbau
  • Elektronik- und Glas-Metall-Verbindungstechnik
  • Energieversorgung und Netzdienstleistungen
  • Öffentliche Verwaltung, Justiz und Sozialversicherung
  • Lebensmittel- und Backwarenherstellung
  • Angewandte Forschung und Weiterbildung
  • Handel, Handwerk und Kanzleien in der Altstadt

Wirtschafts- & Gewerbestandorte

  • Stadtteil Industriegebiet mit dem BMW Group Werk
  • Am Lurzenhof (Hochschulcampus und angrenzende Gewerbeflächen)
  • Gewerbegebiet Münchnerau
  • Flugplatz Landshut-Ellermühle im Westen der Münchnerau
  • Altstadt und Nikola (Handel, Kanzleien, Behörden)

Quellen: Wikipedia: Landshut (Einwohnerzahl 31.12.2025, Stadtteile inkl. Industriegebiet und Münchnerau, Nachbargemeinden) · Wikipedia: Landshut, Abschnitt Wirtschaft und Infrastruktur (BIP 2016, BMW, ebm-papst, Schott, Brandt, E.ON, Behörden) · Wikipedia: BMW Group Werk Landshut (Leichtmetallguss, Komponenten für E-Antriebe) · Wikipedia: Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut (Gründung 1978, 5.080 Studierende WS 2025/26, sechs Fakultäten) · Stadt Landshut: Wirtschaftsstandort und Wirtschaftsförderung

Was kostet Individualsoftware in Landshut?

Orientierung

15.000 – 250.000 €

Orientierung, abhängig von Umfang und Schnittstellen. Der genaue Rahmen hängt vom Anwendungsfall, den Schnittstellen und der Rechtelogik ab. Wir schneiden Vorhaben in abrechenbare Releases — so wird der Einstieg planbar. Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben in Landshut.

Häufige Fragen — Softwareentwicklung in Landshut

Wie lange braucht die Umsetzung, und wie ist sie aufgebaut?

Acht bis zwölf Wochen brauchen wir für ein Werkzeug mit klar gezogener Grenze, etwa eine Erfassung von Ausschussgründen in der Gießerei. Eine Fachanwendung mit Rollenmodell, Vertretungsregeln und Schnittstellen zu bestehenden Systemen dauert mehrere Monate. Der Aufbau bleibt gleich: kurze Analysephase, Datenmodell, früh eine bedienbare Oberfläche, dann Releases, die einzeln in den Betrieb gehen. Wir vermeiden Stichtagsumstellungen, weil sie voraussetzen, dass jede Annahme vom ersten Tag an richtig war. In Releases lassen sich Annahmen korrigieren, während die Anwendung schon Nutzen bringt.

Welche Software entwickeln Sie für Fertigung und Verwaltung in Landshut?

In der Fertigung sind es vor allem Anwendungen für Nachweise und Auswertung: Ausschuss- und Fehlerursachenerfassung im Guss, Instandhaltungs- und Wartungsplanung für Anlagen, Prüfdatenverwaltung für Bauteile mit Verknüpfung zur Charge. In der Lebensmittelherstellung geht es um Rezeptur- und Chargenrückverfolgung mit Freigaben. Auf der Verwaltungsseite bauen wir Antrags- und Vorgangsbearbeitung mit Fristenüberwachung, Aktenlaufwegen und Vertretungslogik sowie interne Portale, über die Beschäftigte Formulare, Genehmigungen und Auskünfte abwickeln. Dazu kommen KI-Assistenten für umfangreiche Regelwerke und Arbeitsanweisungen.

Welche Investition ist für Individualsoftware realistisch?

Zwischen 15.000 und 250.000 Euro liegt fast alles, was wir umsetzen. Ein internes Werkzeug für ein Fachteam, beispielsweise eine strukturierte Störungsmeldung in der Instandhaltung, startet im niedrigen fünfstelligen Bereich. Sobald Rollen, Vertretungen, Fristen und Schnittstellen zu Fach- oder Warenwirtschaftsverfahren dazugehören, wie es bei Antragsbearbeitung oder Prüfdatenverwaltung der Fall ist, sind 60.000 bis 150.000 Euro der realistische Rahmen. Für große Plattformen mit vielen Nutzergruppen beginnt es bei 250.000 Euro. Die Abrechnung erfolgt je Release, also in Abschnitten, deren Ergebnis Sie vor der nächsten Freigabe sehen.

Funktioniert die Zusammenarbeit, obwohl Sie nicht in Landshut sitzen?

Ja, weil Softwareentwicklung ohnehin von Klarheit lebt und nicht von Anwesenheit. Wir arbeiten aus dem Rhein-Main-Gebiet für Kundinnen und Kunden in Landshut: regelmäßige Videotermine mit denselben Ansprechpartnern, schriftlich festgehaltene Entscheidungen, ein Ticketsystem, in das Sie jederzeit hineinsehen, und funktionierende Zwischenstände statt Statusberichten. Für Aufnahme des Ist-Ablaufs, Abnahmen oder Schulungen kommen wir bei Bedarf vor Ort dazu. Der spürbare Unterschied liegt nicht in der Entfernung, sondern darin, wie zuverlässig Rückfragen beantwortet und Zusagen eingehalten werden.

Auch Handel, Handwerk und Kanzleien in Altstadt und Nikola sowie die Weiterbildungseinrichtungen am Lurzenhof stoßen regelmäßig an die Grenzen ihrer Werkzeuge. Wenn Sie ein Vorhaben haben, bei dem Zuständigkeiten, Fristen oder Nachweise derzeit schwer zu überblicken sind, sprechen Sie uns an. Wir sehen uns die Ausgangslage an und schlagen einen ersten, klar begrenzten Ausbauschritt vor.

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